Neuseelandtraum
Der geht mir auch nicht mehr aus dem Kopf...
Ich war 2007 für ein halbes Jahr in Neuseeland zum studieren. Dort träumte ich eine Nacht etwas, was ich nie vergessen werde:
Ich bin in Neuseeland. Plötzlich ruft mein Bruder an um mir zu sagen, dass Mama und Papa in den Urlaub fliegen wollten und verunglückt sind. Ich fliege zurück nach Deutschland und finde den Brief an mich:
Er ist von Mama. Sie schreibt darin, dass falls ihnen etwas passieren sollte, wir nicht traurig sein sollen. Anweisungen für letzte Schritte. Und dieser Satz:
"If I could turn back the hands of time I would stumble after you"
Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich hinter dir her stolpern.
Es ist so präsent, als wäre es gestern gewesen. Dieser Satz. Von meiner Mutter. Eine Frau, die ich nie wirklich verstanden habe und die mir oft so weit weg vorkommt. Mit der ich so viele Differenzen hatte und bestimmt noch haben werde. Ich war an dem Tag völlig fertig. Ich kann es immer noch nicht fassen. Dieser Satz verfolgt mich. Und es tut weh ihn zu lesen. Dabei sind sie noch am Leben und es ist nichts schlimmes passiert. Seit ich ausgezogen bin, geht es sogar besser als je zuvor (das war aber auch zu erwarten). Trotzdem geistert der Satz in meinem Kopf herum, every now and then. Was für ein Erlebnis!
